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Dokumentenformate Folgende Dateiformate können verarbeitet werden: • .pdf (Portable Document Format) • .ai (Adobe Illustrator) • .eps (Encapsulated PostScript) • .indd und .idml (Adobe InDesign) Unsere Standzeichnungen liegen in folgenden Formaten für Sie vor: • .ai • .eps • auf Wunsch auch .pdf oder .indd Überdrucken und Aussparen Druckbögen werden mit einer hohen Geschwindigkeit durch die Druckmaschinen gezogen, dadurch kann es zu einem Papierverzug kommen welcher zu kleinen Blitzern im Druck führen kann. Ebenso kann es zu kleinen Blitzern kommen, wenn im Flexo-, Offset- oder Siebdruck die Druckplatten minimal verrutschen. Um diesen Effekt zu vermeiden, wird beim Erstellen der Reprovorlage überdruckt, ausgespart oder überfüllt, was bei bestimmten Farben zu leichten Quetschrändern und Farbveränderungen führen kann. Achtung: Offsetdruckfarben sind lasierend (durchscheinend). Wird beispielsweise ein gelber Kreis auf einen blauen Untergrund gedruckt, gibt es zwar keinen Blitzer, aber auch keinen gelben Kreis, sondern es entsteht die Mischfarbe Grün. Überdrucken funktioniert folglich nicht bei farbigen Motiven, lediglich schwarze Objekte können in den meisten Fällen farbige Hintergründe überdrucken. Bitte achten Sie auch darauf niemals weiße Elemente und Schriften auf überdrucken zu stellen, da diese sonst nicht mitgedruckt werden. Schwarze Schrift sollte auf überdrucken gestellt werden. Dies führt zu einem satteren, besser lesbaren Schriftbild und vermeidet oben genannte Blitzer am Rand der Schrift. Spezifische Überfüllungseinstellungen für das jeweilige Druckverfahren werden von uns vorgenommen. Schriften Schriften müssen immer in Ihrer PDF eingebettet sein. Fehlen die Schriften können die Daten von uns leider nicht verarbeitet werden. Im Normalfall werden Schriften beim PDF-Export automatisch, sofern sie auf Ihrem System zur Verfügung steht, mit eingebettet. Senden Sie uns offene Daten, sollten die Schriften immer mitgesendet werden. In Adobe InDesign zum Beispiel ist dies über die Schaltfläche „Verpacken“ möglich. Haben Sie diese Möglichkeiten nicht, können Sie die Schriften auch in Pfade/Vektoren umwandeln. Wichtig ist außerdem schwarze Schriften mit 100 % im Schwarzkanal anzulegen. So lassen sich Farbblitzer in der Schrift vermeiden. Linienstärken Je nach Druckverfahren sind unterschiedliche Mindeststrichstärken zu beachten. Gerade bei dünnen Schriftschnitten sind Linien oft nicht druckbar oder schmieren zu. Am Querstrich eines kleinen „e“ lässt sich die Strichstärke gut ermitteln, da dies oft der dünnste Strich einer Schrift ist. Auch bei negativen Linien und Zwischenräumen sollte dieser Wert nicht unterschritten werden. Hier aufgelistet die Mindeststrichstärken der verschiedenen Druckverfahren: • Tampondruck: 0,18mm/0,51 pt • Flexodruck: 0,18mm/0,51 pt • Digitaldruck: 0,12mm/0,34pt • Siebdruck: 0,18mm/0,51 pt 117


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