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thren bekannt. Küpenfarbstoffe besitzen optimale Eigenschaften in puncto Farb-, Licht-, Wasch- und Schweißechtheit und garantieren so höchste Haltbarkeit und Qualität. Küpenfarbstoffe eignen sich bestens für den Gebrauch in der gewerblichen Wäsche. Besonders hervorzuheben ist hierbei ihre Resistenz gegen Chlor – siehe Pflegehinweise. Das diffizile Färbeverfahren erfordert eine hohe Kompetenz. Der Natur der Sache nach ist die Toleranz für Farbabweichungen bei Küpenfarben höher als bei Reaktivfarben. Reaktivfarben erzeugen einen besonders kräftigen und leuchtenden Farbeindruck. Die mit der Baumwollfaser eingegangene chemische Reaktion kann nicht mehr rückgängig gemacht werden und sorgt für sehr gute Wascheigenschaften. Idealer Farbstoff für Werbung bzw. für den Einsatz in privaten Haushalten. Nur bedingt geeignet in der gewerblichen Wäsche, da Reaktivfarben nicht chlorresistent sind. Finishing AIRCO@ ist ein patentiertes Heißluftverfahren, bei dem auf schonende Weise Flusen ausgeblasen werden. Ein spezielles „Aufplustern“ sorgt dafür, dass bereits vor der Erstwäsche ein besonders flauschiger und voluminöser Flor entsteht. Hydrophil definiert die Eigenschaft, verhältnismäßig viel Feuchtigkeit aufnehmen zu können. Das hydrophile Finishing-Verfahren wird bei hochwertigen Faserstoffen angewendet und führt selbst bei intensiven Farben zu hoher Saugfähigkeit  und sehr hygienischen Eigenschaften. Turbang® Finishing – ähnliches Verfahren wie AIRCO-Finishing. Nähte und Ränder Doppelnaht – betrifft die Naht an den langen Seiten von Tüchern. Hierbei wird die Tuchkante eingeschlagen und doppelt mit einem dichten Kettstich vernäht. Dies ist für die Haltbarkeit wichtig, da Frottiertücher im Nasszustand besonders schwer sind und mit den Kanten an die Waschtrommel schlagen. Kettstich – die Nadel sticht hier stets neben der Ausstichstelle ein, sodass eine Schlinge entsteht, in der Wiederholung eine Kette von Schlingen. Mit unseren Nähautomaten erzeugen wir elastische und gleichzeitig stabile Nähte z. B. an den Längsseiten von Tüchern. Hierbei werden die Nähte doppelt und der Kettstich mit hoher Dichte gesetzt (mindestens 3,5 Stiche per cm). Overlock – ist eine Naht, mit der Stoffränder umstochen und gesichert werden, ohne dass der Faden zu streng angezogen wird. Overlock-Nähte sind für Flachgewebe sinnvoll, für Frottier- Schlingengewebe nur bedingt optimal. Wir vermeiden deshalb glatte Schnittkanten so weit wie möglich, um das Ketteln von Schnittkanten auf das erforderliche Minimum zu reduzieren. Paspel und Schrägeinfassband – Wulstrand zur Einfassung und Verzierung von Geweberändern. Kuscheldecken und Kinderkapuzentücher werden z. B. rundum mit einem Schrägeinfassband versehen, wobei die Kanten vorher gekettelt werden. Paspelierungen sind bei Bademänteln als Stilmittel am Kragen beliebt und dienlich bei der Sortierung in der Wäsche. Pressnaht – eine besonders wichtige Naht z. B. bei den Längsseiten von Bademänteln. Die Pressnaht sorgt für hohe Stabilität  und hautfreundliches Empfinden und ist bei unseren Objektbademänteln wie z. B. Twin-Star Standard. Hierbei wird die Schnittkante erst gekettelt, dann umgelegt und schließlich fest mit dem Stoff vernäht, sodass sich weder lose Fäden bilden noch die Naht als Wulst aufsteht. Steppstich – der Steppstich ist identisch mit der Rückstichnaht, was seine Funktionsweise auch besser erklärt: Er ist ähnlich wie der Vorstich, nur gibt es immer noch einen Zwischenschritt, wobei der Stich nochmals zurückgeht und so die kleinen  Lücken  schließt. Dadurch entsteht eine sehr robuste Naht, die wir bei den meisten Quernähten unserer Tücher einsetzen. Wird aber auch beim Sticken eingesetzt, wo er für feine Konturen und Outlines Anwendung findet. Schnitte Full-Body-Schnitt heißt, dass der Rumpf des Bademantels aus einem einzigen Stück Frottierstoff besteht und somit keine langen Seitennähte aufweist. Kapuze – bei Bademäntel mit Kapuze bildet die Kapuze auch gleichzeitig den Kragen. Trendig und beliebt in Sauna & Wellness. Kimono – heißt bei Bademänteln, dass der Kragen keinen Umschlag hat. Der Vorteil dieses Schnitts im Objektbereich ist, dass sich die Bademäntel gut legen lassen. Raglanschnitt bedeutet, dass Ärmel- und Schulterform in einem geschnitten sind. Der Ärmel setzt direkt am Kragen an und erstreckt sich mehr oder weniger diagonal über den Schulterbereich. Derartig geschnittene Bademäntel lassen sich somit sehr  leicht anziehen und liegen an Brust und Schulter besonders gut an. Der Name geht auf den englischen Lord Raglan zurück, der in einer Schlacht einen Arm verlor und diesen Schnitt angeblich erfand, um leichter in seinen Mantel zu kommen. Schalkragen – Oberkragen und Revers werden nahtlos miteinander verbunden. Der umgeschlagene Stoff verläuft – ähnlich einem Schal – um den Halsausschnitt und geht etwa auf Brusthöhe zusammen. Der Schalkragen kann dabei z. B. mit einer Paspel oder einem Well-Soft-Besatz veredelt werden – siehe Frottierveredelung. 87


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